Ist der Weihnachtsbaum zum Mieten eine brauchbare Alternative?

In den letzten Jahren steigt in der Bevölkerung das Bewusstsein für einen gesunden und nachhaltigen Umgang mit der Natur stetig an. Manch einer hat sich da schon die Frage gestellt, ob es im 21. Jahrhundert noch zeitgemäß ist, einen Baum umzuschneiden, der nur für wenige Wochen als Dekoration dient. Findige Anbieter haben den Zeitgeist erkannt und bieten mittlerweile lebende Bäume in Töpfen an, die lediglich gemietet werden und nach dem Weihnachtsfest den Weg zurück in die Natur finden. Doch ist der Weihnachtsbaum im Topf tatsächlich eine erstrebenswerte Alternative?

Zunächst einmal fällt bei einem solchen lebenden Baum der saftige Preis ins Auge, der leicht das doppelte bis dreifache des üblichen Meterpreises ausmachen kann. Gründe hierfür sind schnell gefunden: Diese Bäume müssen sowohl an den beengten Platz im Topf als auch an die hohen Temperaturen in Wohnräumen gewöhnt werden, um überhaupt die Weihnachtszeit zu überstehen. Dies ist eine langwierige Prozedur, die viel Fingerspitzengefühl und natürlich auch Arbeitszeit kostet. Auch der Transport gestaltet sich durch das hohe Gewicht der Töpfe weitaus aufwendiger.

Dann steht er da in Ihrem Wohnzimmer, dieser riesige, klobige Topf, und lässt alles andere als Weihnachtsstimmung aufkommen. Sollten Sie Ihren Haushalt mit Haustieren teilen, dann kommt jetzt womöglich das böse Erwachen: Sowohl Hunde als auch Katzen lieben es zu graben. Sie werden daher nicht nur den Baum, sondern auch die Erde als ihr persönliches Spielzeug betrachten.

Ein lebender Baum ist natürlich auch mit einem hohen Aufwand an Pflege verbunden. Es tut ihm besonders gut, wenn er in kühlen Räumen steht, das passt nur leider überhaupt nicht zu einem typischen Wohnzimmer. Der Baum muss darüber hinaus feucht gehalten und gegossen werden. Und nicht zuletzt sind selbst beim Schmücken Grenzen gesetzt. So dürfen beim Aufputzen und Abräumen weder Äste beschädigt werden, noch Rückstände der Dekoration in den Nadeln verbleiben. Vorsicht ist hier vor allem mit tropfendem Kerzenwachs geboten, auf Lametta und Kunstschnee muss sogar gänzlich verzichtet werden.

Trotz aller Vorsicht passiert es dennoch immer wieder einmal, dass ein solcher lebendiger Baum während der Weihnachtszeit abstirbt. Zwar kommen dann keine weiteren Kosten auf Sie zu, aber dennoch fragt man sich in so einem Fall, ob der vorher geleistete höhere Preis all diese Umstände tatsächlich rechtfertigt.
Auch wir liefern unsere Bäume frei Haus und holen Sie auch gerne gegen eine geringe Gebühr wieder ab. Erhöhte Kosten, Platzprobleme beim Aufstellen oder aufwendige Pflegemaßnahmen kommen bei unseren Bäumen aber nicht auf Sie zu!

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